Bericht

Gestern also zum Krankenhaus gefahren. Dort gleich zum EEG, das lief sehr gut. Zwar anstrengend, wie immer, aber lang nicht so starke Kopfschmerzen wie sonst – Lichtflackern ist einfach extrem eklig…

Dann warten, dann zum MRT. Wie immer vor allem Probleme gehabt, dabei nicht einzuschlafen. Vor allem, wenn man die Woche davor kaum geschlafen hat…

 

Danach ab zum Neurologen, der für den Bereich Epilepsie zuständig ist. Der meinte, es ist alles okay, ein paar kleine Hüpfer und Ausreißer im temporalen Bereich, also bei den Tumorresten und Narben. Hat mir empfohlen, das Keppra normal weiterlaufen zu lassen und dafür das Gabapentin ein wenig zu reduzieren.

 

Danach zu meinem Lieblingsneuro – und der hat das bestätigt, was mir nach dem MRT bereits gesagt wurde. Es ist wirklich nichts zu sehen. Hab mir die Bilder noch nicht angeschaut, aber vorsichtshalber mal mitgenommen, wie immer.

 

Und danach war ich einfach  nur noch happy. Ein geiles Gefühl. 3 Monate Ruhe… Solange keine gravierenden Besonderheiten auftreten, keine Kontrollen, keine Arztbesuche, nichts.  Hach, ich freu mich!

Toll! =)

Nur ganz kurz…

Nur ganz kurz, denn ich bin sakrisch müde und muss dringendst schlafen gehen. Aber: Es ist alles in Ordnung!! Yeah!

 

Näherer Bericht kommt morgen, bis dahin könnt ihr noch weiter den herunterfallenden Felsbrocken zuhören. Ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht! =)

Diese Woche…

… ists endlich soweit. MRT.

Um ehrlich zu sein, eine weitere Woche hätte ich nicht gepackt.

 

Warten ist ätzend, nicht zu wissen, ob man jetzt einfach hysterisch, paranoid ist oder ob man einfach fühlt, dass da was ist, ist auch nicht so prickelnd.

Gestern abend ging es mir beschissen, bin mehr oder weniger zamgeklappt, nur noch geheult. Zu viele Gedanken, zu wenig Schlaf. Letzte Woche haben mir die Ärzte Tavor mitgegeben, aber das mag ich ungern nehmen. Habe großen Respekt vor Benzos und nehme das nur, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt.

Hab auf heute auch immerhin 5 Stunden geschlafen.

 

Schreibe vermutlich Mittwoch oder Donnerstag die Ergebnisse… Bis dahin evtl. weniger online, kann ich noch nicht sagen. Also keine Sorgen machen, wenn ich nicht gleich antworte… ^^

 

Was hilft euch?

Das würde mich mal interessieren… Was sind das für Dinge, die euch helfen, zu entspannen, die Gedanken frei sein zu lassen, einfach zu freuen?

 

Ich hab festgestellt, bei mir sind es (jaja, das übliche Talent der Frauen… ^^) furchtbar teure Sachen :D

Nämlich: warm und Sonne und Wind und auf dem Meer unterwegs; Motorrad; neue Tätowierung; Festivals. Und einkaufen…. ^^

 

Und bei euch?

 

Erinnerungen

Freitags das erste Mal sein ein, zwei Jahren wieder in meiner alten Disco gewesen. Hach, da sind doch einige Erinnerungen wieder erwacht.

 

Sogar ein paar alte Gesichter gesehen. Größtenteils halt die, die immer dort waren und sich immer betrunken haben. Sozusagen Inventar.

 

Viel war nicht los. Aber schön war es doch. Muss es nicht jede Woche haben, aber gute Musik, gemütlich ein paar Bier trinken, entspannen… Die Alkoholpreise sind immer noch super – 1,80 Euro für ein Bier, da kann man nicht meckern. Typische Bauerndisco halt. Aber besser als so manch größere Disco…

 

Mit 14 oder 15 war ich das erste Mal drin (damals wurde noch nicht wirklich kontrolliert), hatte aber großen Respekt. Vor allem vor den Schlägereien und fliegenden Bierkrügen ^^. Inzwischen ist es dort viel ruhiger (kein Wunder, nachdem ab und an unsere geliebten Freunde und Helfer vorbei schauten), aber im Gegensatz zu manch anderer Disco ist es immer noch erlaubt, ein Pogo zu veranstalten. Da war ich dann öfters an der Seite gestanden. Mitzumachen war mir dann doch zu riskant (glatter Boden + Bier + Glasscherben = etwas ungünstig), aber so ein wenig zurück schubsen oder so… ^^

Deshalb hatte ich mir damals auch irgendwann Springer gekauft – nachdem mir einer so auf den Fuß gelatscht war, dass es blutig wurde. Hmpf. ;)

 

Egal, was ich eigentlich sagen wollte – mir wurde auch bewusst, wie sehr ich das vermisse. Das richtig los lassen können, entspannen, nicht ständig über alles nachdenken. Es ist schwierig, einfach zu genießen, wenn man immer und überall so viel beachten muss. Wenn man bei so vielen Kleinigkeiten Assoziationen mit EDS und Krebs hat.

Ich denke, das wird oft vergessen: das Kranke und Leute mit Behinderungen nicht nur die Schwierigkeiten mit den körperlichen Problemen haben. Dass es nicht nur OPs und solche Sachen sind. Sondern oft einfach der Alltag, das Ungreifbare.

Immunsystem

Man merkt die Nebenwirkungen. Irgendwie vertrage ich relativ harmlose Verletzungen nicht so gut, habe 2 offene Stellen am Fuß (neue Schuhe einlaufen, das Leid aller Frauen…) und 2 an den Händen. Alle sind harmlos – eigentlich. Und alle sind entzündet.

Sollte morgen zur Apotheke und irgendwas Entzündungshemmendes kaufen.

 

Und dabei wollte ich mich doch mal wieder irgendwo piercen lassen… -.-