Ämter… -.-

Habe mal wieder einen neuen Brief bekommen. Mit ca. 200 Fragen. Bezüglich Antrag auf Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung. Fragen, die ich alle schon vor ein paar Monaten beantwortet hatte, inklusive der geschätzt 20 Kopien von jedem Scheiß, um nachzuweisen, dass ich tatsächlich nicht heimlich irgendwo ein Waldstück oder ein Haus verstecke.

Inklusive der Tatsache, dass ich Betreuerin Nr. 3 (in ca. 6 Monaten) bekomme.

Als ich sie angerufen hatte, um zu fragen, ob man nicht einfach die alten Daten kopieren könne, war sie in Urlaub. Hmpf.

Ein paar Tage später konnte ich sie tatsächlich erreichen. Klang sympathisch, wenn auch ziemlich verwirrt. Was aber auch nicht weiter verwundert, bei der Vorstellung, mich bei so einer Meute einarbeiten zu müssen, wird mir bleich ^^. Auf jeden Fall stellte sich nach ca. 6 Telephonaten raus, dass ich davor gar nicht im selben Bereich war, sondern in “Grundsicherung für Lebenshilfe” oder sowas. Also eigentlich dasselbe, nur mit einem anderen Namen.

 

Nachdem ich dann auch noch mit der Rentenversicherung gesprochen hatte, kam heraus, dass einer der Vorgänger keinen Antrag auf Rente, wie er mir eigentlich gesagt hatte, gestellt hatte, sondern nur einen Antrag auf Auskunftsersuchung. Um rauszufinden, wie wahrscheinlich eine Verbesserung meiner Gesundheit ist. Was dort offiziell rausgekommen ist, weiß ich nicht (ist ja nur untereinander gestellt worden, ich müsste es nochmal beantragen, wenn ich es wissen wollen würde *seufz*), aber anscheinend kamen sie auch auf die Idee, dass es eine dauerhafte Erwerbsminderung ist. Wow. Für die Erkenntnis haben sie ca. 8 Monate gebraucht.

 

Auf gut Deutsch – ich muss jetzt doch offiziell selbst eine Rente beantragen, dann vermutlich nochmal ungefähr 1/2-1 Jahr warten und dann hoffen, dass das kein Arzt ist, der das nur rein medizinisch betrachtet, sondern auch die Realität im Auge behält… Damit wäre das Thema “evtl. Studium” genauso wie das Thema “regelmäßige Arbeit” für die nächsten Monate gegessen. Super. 1 Jahr verloren, weil ich so doof war und dem Wort eines Beamten geglaubt hatte… Mann, ich ärgere mich gerade ziemlich über mich selbst… -.-

Piercings

Yeah, ich habe es überstanden! =D

 

War schon heftig, vor allem bei einem einem Helix – an der Stelle sind schon einige Narben, das macht es schwieriger. Aber letztendlich haben wir es geschafft – wobei ich nicht weiß, ob es für mich stressiger war oder für den Piercer, der ständig ganz besorgt nachgefragt hat, ob alles in Ordnung ist… Denn wegkippen ist ja nicht gerade eine Seltenheit beim piercen, verursacht durch den heftigen Schmerz, der sehr schnell auftritt, da kippt der Kreislauf ganz schnell runter… Aber ich bin nicht umgefallen und so hab ich jetzt 2 Helix und 4 Ohrringe mehr…  =)

 

Hier die Bilder:

rechts:

 

links:

 

Hach, ich freu mich… ♥

Tramadol vs. Tilidin

Immer wieder heiß diskutiert, welches ist besser, welches ist gefährlicher, welches hat mehr Nebenwirkungen. Wobei das sehr unterschiedlich zu sein scheint.

 

Tramadol kann ich schon länger nehmen, Tilidin erst seit einigen Monaten. Beides nehme ich nicht regelmäßig, sondern nur unter bestimmten Umständen.

 

Tramal habe ich in Tropfenform, wirkt also sehr schnell und direkt. Außerdem hat es bei mir nie Suchtverhalten ausgelöst. Allerdings hat es bei mir die Eigenschaft, sehr schnell die Atmung zu reduzieren. Dazu kommt, dass ich mich sehr schnell daran gewöhnt habe. Einmal hatte ich überdosiert – interessantes Erlebnis. War zugegebenermaßen ein extrem geiles Gefühl. Gleichzeitig war mir komplett egal, was um mich rum passierte. Unter anderem auch, dass ich nur noch sehr wenig atmete. Nicht gut. Gar nicht gut… Später teilte mir einer der Ärzte mit, dass ich dabei an Atemdepression hätte sterben können… *urks*

 

Seitdem habe ich lieber die Finger von gelassen. Jetzt bin ich bei Tilidin Retard, niedrigste Dosis. Dort kommt es nicht so schnell zu Atemdepression und wirkt langsamer. Vertrage es gut und es wirkt auch wirklich sehr gut gegen Schmerzen. Allerdings gibt es einem auch ein sehr gutes Gefühl von Zufriedenheit… Gefährlich. Ärztin meinte, solange ich es nur 1, 2x die Woche nehmen würde und mir dabei die Suchtgefahr bewusst wäre, wäre die Gefahr relativ gering.

 

Wobei ich es da schwer finde, Sucht zu definieren… Habe einige Geschichten von Leuten gelesen, die auf Entzug waren und danach genau dieselben Medikamente wieder bekommen haben. Sehr sinnvoll…

 

Wie sind eure Erfahrungen?