Motorräder – Leidenschaft

Heute wieder Fahrstunde gehabt und es lief ziemlich gut, wenn es das nächste Mal auch klappt, werde ich ab dann wohl die Welt da draußen gefährden ^^

Zwar noch immer einige Macken – bremse ab und an zu heftig mit der Handbremse und beim Stop-&-Go mag mein rechter Fuß oft nicht so mitmachen, wie ich das will, aber alles in allem kann ich mich nicht beschweren.

Das einzige, was wirklich nervt, ist diese Sache mit dem Daumen.. Seit ein paar Wochen durchgehend entzündet. Werde mal gucken, ob es irgendwo Schienen gibt, die auch beim Fahren absichern oder ob ich mir lieber eine feste für den Alltag hole, um ab und an einfach entlasten zu können.

Irgendwie merke ich, dass ich immer mehr vom Fahren abhängig mache. Habe ein wenig darüber nachgedacht und es sieht so aus, als ob es mehr ist als die normale Leidenschaft, die wohl fast jeder Motorradfahrer verstehen kann.

Nein, für mich hängt noch mehr daran. Nämlich das Gefühl, mal wenigstens irgendwas vernünftig auf die Reihe zu bekommen. Ein Ziel auch wirklich zu erreichen. Und letztendlich sich einen Wunsch zu erfüllen. Und nicht nur einen – sondern mehr oder weniger den letzten… Seien wir realistisch – die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf einmal zufälligerweise geheilt bin und 90 werde, ist nicht unbedingt soooo hoch. Kinder zu bekommen wäre absolut unverantwortlich, am meisten ob der Kinder. Mein Studium abzuschließen, wird ebenfalls immer unwahrscheinlicher (hatte ich erwähnt, dass ich die Klausur nicht bestanden habe?), momentan sogar der Abschluss vom Vordiplom. Und irgendwann einen Billigjob zu übernehmen ist nun mal nicht die Leistung schlechthin…

Nein, Motorrad fahren ist für mich nicht nur die Leidenschaft des Fahrens an sich (natürlich ist das verdammt wichtig, wer es nicht hat, sollte nicht sein Leben dafür riskieren), es ist auch das, was mich momentan am leben hält.

Das birgt natürlich auch eine gewisse Gefahr, Kritik erfasse ich sehr schnell persönlich und ich will nicht wissen, was ich machen würde, wenn ich gar nicht mehr fahren könnte… Aber es ist in Ordnung. Denke ich.

3 Kommentare zu “Motorräder – Leidenschaft

  1. Nani sagt:

    Motorradfahren ist -für mich- eine Lebenseinstellung, das geht weit über eine Leidenschaft hinaus :-). Von daher kann ich dich gut verstehen. Das schaffst du schon.
    Kleiner Tipp: lass nie, NIE jemanden mit Kamera hinter dir fahren. Ich hab heute Videos von meinem Hinterteil zu sehen bekommen, wäääääh!

  2. Olli sagt:

    Motorradfahren ist eine tolle Sache. Hoffentlich kann ich das bald wieder.. So kann ich nur hin und wieder das Krad hinter dem Haus betrachten.

  3. katze sagt:

    @Nani: Huh, das kann ich mir so richtig vorstellen… Ich glaub, da schaut man auch nur gut aus, wenn man so ein eigentlich viel zu dünnes Mädel ist…

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