*hihi*

Ich weiß, ich bin albern, aber ab und an brauch ich das 😀

Zur Erklärung – bei Schädeloperationen kommt es öfter vor, dass irgendwo Anschwellungen temporär auftreten, weil sich wohl irgendwelche Flüssigkeiten ansammeln oder so. Habe es mir mal erklären lassen, ist aber schon eine Weile her und wichtig ist es ja nicht.

Heute ist mal wieder ein Tag, bei dem das so ist. Faszinierenderweise aber schwerkraftabhängig – wenn ich den Kopf umkippe, machts plopp! und es schaut so aus (und fühlt sich so an), als würde ein Teil von meinem Hirn rausplumpsen 😀

Ich weiß, es ist lächerlich, aber unglaublich lustig. Ich sitz nur noch rum und lasse mein Hirn rein- und rausfallen… *umkipp vor lachen*

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Frauen und Waagen…

Bekannterweise noch nie gute Freunde gewesen. Faszinierenderweise von Männern selten verstanden.

Neulich eine interessante Diskussion gehabt. Kleiner Tip an die Männer: wenn ihr wissen wollt, was eure Frau über ihr eigenes Gewicht denkt, fragt sie einfach mal, mit welcher anderen Frau sie sich „gleichgewichtig“ fühlt. Ihr werdet erstaunt sein!

Chaos

Das trifft es wohl am besten… Ich versuche, eine halbwegs leserliche Zusammenfassung zu finden..

Rein körperlich geht es mir besser. Hatte während Wacken gerade mal einen einzigen epileptischen, obwohl ich jeden Tag getrunken hab und eine Nacht überhaupt nicht geschlafen hab. Ich kann mich wieder besser konzentrieren, drifte nicht so schnell ab, sogar Motorradfahren ging super – durfte das erste Mal eine Stunde mit einem 60PS-Motorrad genießen + wesentlich sportlicher als die letzte. Klar, starke Belastung für die Handgelenke, zwischendurch ist mir ein Knochen flöten gegangen (der äußere an einem Handgelenk springt immer nach oben) und ich muss mal irgendwie rauskriegen, wie ich das verbessern kann, ob Schiene oder irgendwie trainierbar oder whatever.

Nur die Hüfte macht immer noch Ärger, auf Wacken war sie zwischendurch arg entzündet (deshalb Alk, reine Therapie-gründe 😀 ), aber alles im erträglichen Rahmen, man gewöhnt sich ja daran. Und ich sollte endlich mit KG wieder anfangen, mein Rücken dreht durch, ständig Hohlkreuz, nimmer lang und ich komme auf einen rechten Winkel, irgendwo da in der Mitte.

Emotional… ists irgendwie durcheinander.

Ich erspare euch die Details, denn das würde mehrere Romane kosten, aber irgendwie ist es komisch.. Mir kommt es so vor. als hätte die halbe Welt nur darauf gewartet, dass mein Chemo rum ist und ich somit wieder komplett normal und voll einsatzfähig bin. Ich glaube, ich selbst habe das irgendwie angenommen (oder gewünscht?) und weigere mich, zu akzeptieren, dass dem vielleicht nicht so sein könnte.

Und doch… es gibt Momente, in denen alles so einfach erscheint, in denen ich es genieße, jetzt zumindest einige Zeit „frei“ zu haben.. Aber auch viele Momente, in denen ich nachdenke, in meine Welt versinke und in den Strudel reingerate und ertrinke.

Es ist so schwierig, das alles zu organisieren… So viele scheinen anzunehmen, dass jetzt alles erledigt und normal ist, sie fragen nicht nach, habe ich das Recht, ihnen diese Bühne zu nehmen?

Nein, ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer mich fragt, dem sage ich, wie die Statistiken sind, die Wahrscheinlichkeiten. Aber gerade diese machen mich verrückt.

Denn genauso kann ich Glück oder Pech haben und länger oder kürzer leben. Wenn ich das Studium aufgebe und doch noch 20 Jahre lebe? Wenn ich alles aufhöre, mir einen blöden Job suche und nichts ändert sich? Wenn ich weiterstudiere und übermorgen draufgehe und mich ärgere, dass ich anderen Leuten den Platz so sinnlos genommen habe, mich selbst damit gestresst habe?

Irgendwie schaffe ich es nicht, in den Alltag zurückzukehren, vielleicht gerade, weil das jetzt so viele, ich inklusive, von mir erwarten. Es ist, als würde das, was ich nach außen bin, immer mehr zerlöchert und ich schnüre immer stärker zu, damit es hält und ersticke dabei.

Wo sind meine Träume, meine Ziele? Der Wind und die Musik haben sie mitgenommen und verstreut und mich auch.

Warum kann ich mich nicht einfach zusammenreißen und ein wenig mehr Disziplin bringen und gut ist?

Irgendwie brauche ich wieder mehr Struktur, oder besser ausgedrückt, überhaupt mal so etwas wie Struktur.

Habe so viele Pläne, möchte noch so viel erreichen, aber irgendwie klappt es einfach nicht, obwohl ich jeden Tag von neuem beginne. Und langsam habe ich keine Kraft mehr, ich bin nicht gut darin, ständig zu scheitern. So sinnlos, das alles.

Wacken

Morgen früh gehts los!!

Eigentlich wollte ich noch viel mehr Zeugs schreiben, aber iwie komme ich nicht dazu… Dementsprechend nur ein kurzer Abschied, ab Montag werde ich ausführlicher berichten! Versprochen!

8. Zyklus, 4. Tag

Noch zweimal schlafen….

Nebenwirkungen sind wie immer (und ich habe immer noch keinen Masseur gefunden), nur die übliche Zeit an wegtreten ist faszinierenderweise später als sonst, nicht recht am Anfang, sondern nachmittags.

Und meine MRT-Bilder sind da – leider kann ich sie mir am Schleppi nicht anschauen, falsches Windows, muss warten, bis ich wieder am PC bin. Aber dann stell ich die neuen Bilder rein, versprochen!

Ansonsten habe ich mir eine Art Time-out genommen – mache fast gar nichts (gucke auch kaum in andere Blogs / Foren, sorry, ich hol es nach, versprochen!), so eine Art Zwangserholung. Es langweilt mich tierisch, aber der Körper hat in der letzten Zeit doch recht deutlich gezeigt, dass das notwendig ist…

Habe sogar mit Puzzeln angefangen – mit dem Ergebnis, nachdem ich ca. 1/3 davon fertig hatte, dass eine der Katzen meinte, daran zu spielen… *seufz* Aus Prinzip jetzt mit einem anderen angefangen (hab ich erwähnt, dass ich ganz schlecht im verlieren bin?).

Außerdem alte Bücher rausgekramt, gerade eben noch Jack London – Ruf der Wildnis gelesen, gleich kommt Die denkenden Wälder von Alan Dean Foster. Yam.