Endlich offene Karten

So. Nach dem ganzen Hin und Her habe ich meiner persönlichen Chefin gesagt, was Sache ist und ihr außerdem eine kurze Zusammenfassung mit den gröbsten Daten über das EDS und das Astro gegeben.

Sie hat es dem Arzt, also dem Chef ganz oben weitergegeben und es wurde wohl auch untereinander besprochen.

Letztendlich werde ich am Donnerstag mit dem Chef sprechen und dann sehen wir weiter. Um ehrlich zu sein war ich schon ganz erstaunt, nicht gleich eine Kündigung in die Hand gedrückt zu bekommen, allerdings bestätigt das meine Einschätzung, nämlich dass der Chef einer der Leute ist, die einen selbst als Mensch betrachten und wert schätzen und nicht als wertlosen Billigarbeiter verachtenswertens Niveaus, wie so manch anderer.

Nun, wir werden sehen. Klar hoffe ich, dass ich irgendwie weiter machen kann, aber ich würde es ihnen auch nicht übel nehmen, wenn sie das nicht wollen, ich weiß nicht, wie ich das als Chef entscheiden würde…

Aber ich muss zugeben, ich fühle mich so oder so besser. Denn jetzt wissen alle bescheid. Bin nun mal ein recht offener Mensch, ich hasse es, mich zu verbergen und mache das nur unter ganz bestimmten Umständen. Und befürchten zu müssen, dass man von Mitarbeitern, die man täglich sieht, vielleicht für faul oder für komplett unfähig gehalten zu werden, ist natürlich auch nicht so prickelnd…

 

 

Nachtrag:

Irgendwie wäre das wesentlich überzeugender, wenn nicht eine gewisse Suche nach einer Reinigungskraft im Internet wäre…….. -.-

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6 Kommentare zu “Endlich offene Karten

  1. drkall sagt:

    Ich hab mich eigentlich schon länger gefragt, warum Du noch nicht gesagt hast, aus welchem Grund Dir das so schwer fällt. Vielleicht hätte es schon früher ein Möglichkeit gegeben, vielleicht einfach mehr Zeit zur Verfügung stellen, wenn Du bereit wärst, für das gleiche Geld die Arbeit halt etwas gemütlicher, Deinen gesundheitlichen Möglichkeiten angepasst, zu erledigen.
    Gut, das hätte natürlich auch schon früher den Verlust der Stelle bedeuten können aber eben vielleicht auch schon früher eine Erleichterung.
    Natürlich muss man mit seiner Krankheit nicht hausieren gehen, aber ein gewisses Verständnis für real vorhandene Probleme darf man doch speziell von einem Mediziner erwarten.
    .

    • Chaoskatze sagt:

      Hauptsächlich aus Sturheit… Es fällt mir nie leicht, Schwäche zuzugeben, von Versagen ganz zu schweigen. Außerdem mag ich es nicht, wenn ich immer auf „die mit Krebs“ reduziert werde… Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, aber mir ist das lieber, wenn mich die Leute so kennen, dass diese Sachen nur ein paar kleine von vielen sind und nicht der dominierende Aspekt schlechthin.
      Naja, ich lass mich überraschen…

  2. dreamsandme sagt:

    Ich wünsche dir viel Erfolg für das Gespräch am Donnerstag! Gut, dass du dich besser fühlst mit deiner Entscheidung alle Karten auf den Tisch zu legen. Ist meist zwar nicht der einfachere, aber der bessere Weg.

    Liebe Grüße!!

  3. Carpe tempus sagt:

    Ich bin gespannt, ob die Wirtschaftlichkeit die Oberhand bekommt. Ich wünsche mir, dass es nicht so ist. Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Du uns berichtest, wie es war.

    • Chaoskatze sagt:

      Oh ja, ich auch… Aber wie gesagt, wenn jetzt schon nach einer neuen gesucht wird…. Nehme an, dass der Chef das halt lieber persönlich sagen will…
      Danke – und selbstverständlich werde ich berichten! 😀

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