Monatsende

Puh. Mal wieder das geliebte Thema. Geld.

 

Die Woche habe ich wieder den Betrag vom Sozialamt erhalten: 289,09 Euro.

Die Helden haben es wieder nicht geschafft, den Betrag auszugleichen – die 400 Euro, die ich vom Putzen hatte, fehlen nun mal. Seit Juni. Das zweite Mal nur so viel. Die Höhe reicht nun mal nicht aus. Da kann ich zwar meine Miete bezahlen und Internet/Handy. Aber dann wird es schon eng.

Dazu kommt, was im August auf mich wartet: mein Bruder heiratet und ich möchte ihm und seiner Liebsten wenigstens eine Kleinigkeit schenken; jemand, der mir wichtig ist, hat Geburtstag; das Festival (Summerbreeze) wartet.

 

Außerdem: ich will, verdammt nochmal, diesen Sommer wenigstens noch ein paar Wochen Motorrad fahren. Wozu hab ich denn den Führerschein gemacht… Ist ja ein Traum von mir…

Ein Kawasaki GPZ 500S wird angeboten, für 450 Euro, 89er Baujahr. Und irgendwo in der Nähe von Bremen, nicht gerade um die Ecke.

Ebenfalls in der Nähe eine Kawasaki ER 5, 99er Baujahr, für 750 Euro.

Gar nicht so weit entfernt eine Kawa 305 GPZ, 85er, 400 Euro.

Irgendwo sogar eine Honda CBR400 für 1500 Euro.

 

Aber das alles ist nicht mal ansatzweise drin. (Die Motorräder, die für mich ideal wären, auch gesundheitlich, sind komplett illusorisch, unbezahlbar.)  Das ist frustrierend. Bitte, nicht falsch verstehen. Natürlich ist ein Moped ein Luxus, der nicht sein muss. Aber jeder hat so seine Dinge, die ihm was geben. Für mich ist es oft die Möglichkeit, hier rauszukommen. Bin gerne unterwegs. Ich liebe das Fahren, auch, wenn ich bis jetzt nur mitfahren konnte. Da kann man einfach mal innerlich abschalten. Sich selbst Ruhe geben. Frei werden.

(Ich klaue mal ein Zitat von einem Motorradfahrer von einem Forum:

„Man sagt, Motorradfahrer haben die Seelen alter Seeleute, die einfach den Wind nicht vergessen konnten!“ 

Das trifft es perfekt…)

 

Das kann man nämlich nicht, wenn man sich nur noch überlegt, wie man den Leuten, die einem viel bedeuten, selbiges zeigen kann. Oder wenn man sich jede Kleinigkeit überlegen muss, weil es nun mal nicht anders geht. Wenn man wieder zum Amt gehen und um Geld betteln muss.

Gabapentin – erste Veränderungen

So langsam tut sich was….

Bin inzwischen auf 2100mg Gabapentin täglich, unterteilt in 3x 700mg. Nachdem ich anfangs sehr starke Nebenwirkungen hatte, haben wir es sehr langsam gesteigert. Inzwischen komme ich sehr gut damit klar, bis auf ein wenig Erkältung etc und die Nebenhöhlen sind auch wieder normal (also, nur ein wenig angeschwollen, davor haben sie das Schlucken eingeengt, das war ein wenig nervig).

Ja, vor kurzem merkte ich, dass das Gefühl von der Haut beeinflusst ist. Ähnlich wie beim Alkohol, wo ja auch irgendwann die Haut leicht taub erscheint. Gewöhnt man sich aber schnell daran.

 

Gestern war ich mit der Familie, bei der ich betreue, bisschen draußen – noch in der Gewöhnungsphase, die Kleine ist fröhlich am fremdeln – und waren spazieren. Als ich nach Hause ging, merkte ich, dass ich anders gehe, dass eine Bewegung nicht mehr geht. Haltung anders ist etc.

Was im Normalfall immer mit Schmerzen verbunden ist, aber davon kam praktisch nichts an. Wow.

Klar, ich  muss aufpassen, dass ich mich jetzt nicht immer so überbelaste, bis es sozusagen wieder normal ist. Aber ich gebe zu, allein die Möglichkeit zu haben, ein wenig mehr machen zu können, ist ein wirklich schönes Gefühl… =)

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Veröffentlicht in Emotionen
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