Schmerztagesklinik – der Anfang

Wie bereits ein paarmal erwähnt, wurde mir die Schmerztagesklinik empfohlen. Ich war ja ein wenig misstrauisch, aber so, wie es ausschaut, habe ich mich da getäuscht, bis jetzt sind meine Erlebnisse eigentlich durchgehend positiv.

 

Das Prinzip:

Man geht davon aus, dass chronische Schmerzen sich von akuten unterscheiden. Wie weit das geht, wird noch diskutiert, doch einig ist man sich zumindest darin, dass man anders damit umgehen muss. Akute Schmerzen zeigen im Normalfall etwas an, von einem Tritt in einen Nagel bis zu einem Herzinfarkt und sollte dementsprechend beachtet werden, nämlich nach der Ursache.

Chronische Schmerzen haben oft entweder keine Ursache mehr oder die Ursache lässt sich nicht bekämpfen. Also muss man die Wirkung angehen. 

 

Aufgeteilt ist in 3 Bereiche: medikamentös, physiologisch & psychologisch. 

Die Anästhesisten sind für die Medikamente zuständig, für die durchgehend wie auch die akut eingesetzten; die Physiotherapeuten für Dinge wie Krankengymnastik und Massage und die Psychotherapeuten für die psychischen Folgen wie Belastung, Depression, Selbstvorwürfe etc.

 

 

Wir waren uns von Anfang an einig, dass ich bei der Physiotherapie bei meiner ambulanten bleibe. Ich bin wirklich glücklich, dass ich sie gefunden habe, wir arbeiten seit Monaten und ich bin mit den Ergebnissen mehr als zufrieden, es wäre Blödsinn, da wieder von vorne anzufangen, vor allem bei mir ^^

(Und ich muss zugeben, ich war noch glücklicher als ich die zuständige Dame kennen lernte – sie war zwar wirklich lieb und freundlich, aber vom Wesen so… anstrengend irgendwie *räusper* Ich glaube, da hätte ich mich eher noch mehr verspannt 😉 )

 

Bei den Anästhesisten habe ich Glück. Zwei liebe Ärztinnen, ungefähr mein Alter (was ab und an irritierend ist…), die beide gut informiert sind und sich wirklich dafür interessieren, wie es mir geht. Das hab ich von so manchem Mediziner schon anders erlebt. Hören zu, diskutieren, akzeptieren meine Meinung. Super!

 

Die Psychotherapeutin hatte ich erst zwei-, dreimal, aber sie ist mir auch sympathisch. Ebenfalls jung, freundlich, aber auch selbstbestimmt. Sind noch am Abklären, was so wie und warum im Alltag nicht klappt – wird sich zeigen.

Vorerst bin ich deshalb in der Einzeltherapie. Später (ich vermute, im Oktober) folgt wahrscheinlich noch eine Gruppentherapie, in der auch medizinische Informationen, Entspannungstechniken etc gegeben werden.

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