Noch mehr Stress…

Umzug läuft so, wie Umzüge halt laufen… eigentlich mag ich ja Umzüge, wirklich. Diesmal fällt es mir irgendwie schwer. Weiß auch nicht recht, warum.

Letzte Woche war anstrengend. Zu wenig Schlaf – einen Abend Tilidin genommen und trotz sehr niedriger Dosis (50mg retard, 1 Tab) konnte ich die komplette Nacht nicht schlafen. Yeah. Sehr motivierend. Zwei Tage später doch etwas länger feiern gewesen als geplant. Aber irgendwie hat es gut getan, einfach nicht nachzudenken, einfach zu entspannen, plaudern… Naja, irgendwann um 5 Uhr frühs schlafen gegangen, war nicht so glorreich. Am nächsten Tag dann wirklich krank, total kaputt. Eigentlich ist es ja nur eine Erkältung, aber die zieht sich schon eine ganze Weile, nervt.

Psychisch ging es mir dann auch nicht so prickelnd. Eine kleine Diskussion, nichts dramatisches, aber nur noch am heulen und zittern, eine ganze Weile. Kreislauf hinüber, Übelkeit, alles rauf und runter.

Habe dann nicht mehr viel gemacht, das ganze Wochenende einfach nur noch entspannt und versucht, die ständigen „du musst noch“ und „du wolltest doch“ zu  ignorieren.

 

Jetzt geht es mir schon wesentlich besser. Heute wieder einiges erledigt, dank zweier fleißiger Helfer auch schon einen nicht gerade kleinen Teil meiner Sachen in die neue Wohnung geräumt. Die beiden hätten am liebsten gleich weiter gemacht, aber ich hatte keine Kartons mehr ^^ Ganz davon zu schweigen, dass ich auch noch ein paar Sachen aussortieren mag etc…

 

Ich glaube, ich werde froh sein, wenn sich so manche Türe wieder geschlossen haben mag…

 

Umzugsstress

Sorry, dass ich zur Zeit so wenig schreibe…

 

Inzwischen hat sich einiges getan. Das erste Treffen der Selbsthilfegruppe hat statt gefunden und ist ja, wie im anderen Blog zu lesen, ziemlich schief gegangen – es kam niemand. Dafür haben wir aber wenigstens die Zeit genutzt und besprochen, was wir daraus machen könnten. Und danach ein leckeres Bier genossen.

Seit gestern habe ich auch die Schlüssel zu meiner neuen Wohnung! Passiert ist noch nicht viel, aber jetzt habe ich ganz offiziell eine neue Wohnung nur für mich alleine… Ich muss zugeben, das ist ein extrem geiles Gefühl… Habe die Zeit in der WG zwar wirklich gemocht, aber es langt einfach. Außerdem habe ich das Glück, dass meine Vormieterin eine total liebe Frau ist. Haben uns eine ganze Weile unterhalten, einfach so. Sie überlässt mir auch einiges – Vorhangstangen, Duschvorhang und solche Sachen; außerdem verlangt sie nichts von mir, obwohl sie erst vor 1,5 Jahren einen Boden neu belegt hat, Wände gemacht hat und noch einige andere Dinge, einfach süß!

 

Ansonsten bin ich damit beschäftigt, mir alles mögliche anzuschauen. Primär Internetseiten – wann wo Waschmaschinen verkauft werden, von Küchen ganz zu schweigen. Habe die Wohnung abgemessen und bin jetzt am überlegen, was ich wie mache.  Außerdem nutze ich die Gelegenheit und sortiere aus. Und da gibt es eine ganze Menge von Dingen, die aussortiert werden! Ca. 50 Bücher warten noch auf ihr Schicksal (ich weigere mich, Bücher wegzuschmeißen, verkaufen lohnt sich nicht und sonst will sie niemand… und für alles andere fehlt mir die Transportmöglichkeit…) und als nächstes wird wohl der Kleiderschrank sein Schicksal willkommen heißen. Weniger der Schrank an sich, aber der Inhalt. Nachdem ich im Winter 2010/11 ziemlich abgenommen hatte, muss da einiges nochmal anprobiert werden… Urks. Hasse es, Dinge weg zu schmeißen, aber verkaufen lohnt sich einfach nicht. Und die Altkleidersammlung freut sich wenigstens.

 

Und in einer halben Stunde geht es los, schaue mir eine gebrauchte Küche an, die von der Größe her gut passen würde. Mein Chef fährt mit mir hin (ich weiß nicht, was ich ohne ihn machen würde, er hilft mir überall, das ist so lieb!), lustigerweise kennt er die Eigentümer, wer weiß, vielleicht hilft das bei der Verhandlung… ^^

 

Außerdem habe ich mich endgültig entschieden, welchen Tätowierer ich in Würzburg nehme. Mag seinen Stil (hab jetzt leider kein Bild gefunden) und vor allem ist er mir sympathisch, vom Wesen, von der Ausstrahlung. Das ist mir immer recht wichtig, denn ich liege ungern halbnackt stundenlang vor irgendwelchen Leuten, die ich nicht mag. Mal ganz zu schweigen von einer für immer mit dem Körper verbundenen Symbolik… Habe ihm eine Vorzeichnung gegeben und gesagt, was wie sein sollte. Bin ja so gespannt, was er daraus macht, sind nicht gerade einfache Sachen, viel Kleinkram und sowas… Im April wird er sich vermutlich melden… Und ich freue mich auf die erste Session wie ein Kind auf seine Weihnachtsgeschenke… 😀

Und noch mehr Neuigkeiten…

Viel passiert…

 

Dank B., den ich immer noch umknuddeln könnte, wurde ein großes Problem gelöst – das Thema Musikinstrumente ist in normalen kleinen Mietswohnungen nicht so beliebt… Ein Kumpel von mir lässt mich aber bei ihm in den Proberaum, so dass das Thema erledigt ist. Das ist ja so lieb, hier sind die Kosten für Proberäume nicht gerade günstig…

Hatte das natürlich gleich dem Prof erzählt – Prof heißt, derjenige, mit dem ich wegen einer Wohnung in Kontakt getreten war. Denn durch Zufall hatte sich rausgestellt, dass der Eigentümer einer interessanten Wohnung ein früherer Prof von mir war. Zwar hatte ich ihn nicht wirklich oft gesehen, nur ein paar Vorlesungen, aber ich mochte seinen schwarzen Humor.

Nun, ich hatte ihm meine Geschichte und das alles erzählt und er hat sehr lieb reagiert, ein paar Fragen gestellt, alles sehr entspannt, sehr sympathisch. Nun, und als ich das Thema Lärm abhaken konnte, bot er mir freundlicherweise an, der nächste Mieter zu sein. Yeah!

Zur Wohnung erstmal – insgesamt 30 qm, kleines Bad mit Dusche, ohne Badewanne, Küche (wenn auch ohne Küche ^^), Wohn-/Schlafzimmer, Hochbau. 2 Straba-Haltestellen vom Bahnhof entfernt, 3 von meinem Hausarzt. Perfekt! Und außerdem bezahlbar, schließlich hat man da recht genaue Bedingungen vom Sozialamt.

Dann zum Sozialamt, Vertrag absegnen lassen und zurück zum Vermieter und unterschrieben. Yes!! Ende des Monats ziehe ich also um… Jetzt muss ich noch meine Sachen aussortieren und einpacken, alles mögliche einkaufen etc etc… Wird spannend… Denn ich habe kein Auto, ganz zu schweigen von der Kraft, das alles zu transportieren. Und nebenbei muss ich eine Küche besorgen. Und eine Waschmaschine. Esstisch. Stühle. Bin also schon fleißig dabei, die Artikel nach gebrauchten Sachen durchzugucken.

In der nächsten Woche muss ich nochmal zum Sozialamt (den unterschriebenen Vertrag kopieren lassen) und tausend Sachen organisieren. Ach, und nebenbei noch arbeiten und Krankengymnastik.

Am Wochenende war ich bei meinem Vater und L. – haben angefangen, alte Kartons aufzumachen und die Sachen auszusortieren. Alles, was sich so aus ca. 8 Umzügen ergeben hat… Mein Vater war so lieb und hat mir das Geld für die Kaution gegeben, eine große Sorge weniger.

 

Vor ein paar Stunden wieder nach Hause gekommen, nur um prompt zu sehen, wie froh ich bin, die Wohnung zu bekommen – in einem der Zimmer der Jungs hat es an einer Wand das Schimmeln angefangen. Sieht fast so aus, als wäre ein altes Rohr beschädigt. Morgen also noch den Verwalter anrufen. Aber da bin ich wirklich froh, dass ich weg komme, das muss ich mir nicht auch noch geben…

 

Bin aber gerade ziemlich kaputt. Die letzten Nächte nicht gut geschlafen, mit den Gedanken einfach bei zu vielen anderen Dingen. Vorhin fast umgekippt, weil mir plötzlich so arg schwindlig geworden war.

Ich mag diese Art von Stress. Aber ich fürchte, mir bleibt nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass ich nicht unbedingt immer alles schaffen kann… Aber das muss ich wohl noch üben, das akzeptieren…

Des Rätsels Lösung!

Die Schilddrüse war’s, das böse Ding! ^^

Hatte es gar nicht erwähnt, weil ich es für unwahrscheinlich hielt. Aber meine liebe Hausärztin meinte, dass es auch daran liegen könnte und hat vorsichtshalber die Werte nochmal überprüfen lassen. Im Dezember hatte ich die letzte Kontrolle, da war aber alles in Ordnung, keine Veränderung, obwohl sich in der letzten großen Kontrolle gezeigt hatte, dass sie die Schilddrüse in einem Jahr ca. halbiert hatte. Die TSH-Werte waren immer ca. bei 1,0, hat also alles gepasst. Auch im Dezember war dem so, waren bei 1,2.

Ja. Jetzt sind sie bei 3,8… Das liegt zwar noch im Normalbereich (obwohl meist eher bis 2 empfohlen wird), aber ziemlich knapp und wegen der schnellen Steigerung und der sonstigen Probleme entschied sie sich dazu, das L-Thyroxin von 75mg auf 100mg zu erhöhen.

Hoffe, dadurch kommt das alles wieder ins Gleichgewicht…

Höhen und Tiefen…

Die letzte Woche war sehr anstrengend, teilweise positiv, teilweise negativ.

Habe relativ viel geschafft, an zu erledigenden Sachen genauso wie bei emotionalen Dingen, doch es hat alles ziemlich viel Kraft gekostet. Donnerstag und Freitag habe ich komplett gearbeitet – mein Chef war auf einer Messe. Donnerstag war frustrierend – der PC hat gesponnen, ich konnte kaum etwas machen es kamen kaum Leute und wenn, dann teilweise eher seltsame:

Mann läuft rein: „Hey… Ist der Chef da?“
Katze: „Ähm… Hallo und nein, der ist auf einer Messe… Kann ich denn etwas tun?“
Mann: „Och nö… Jetzt hab ich mir n lecker Brötchen mit Braten geholt… aber dich störts scho ned, wa?“
Sprach’s, setzte sich hin und packte sein Mittagessen aus….
Katze: „Äh… okaaaay… Aber ich muss hier schon weiter arbeiten, hm?“
Mann: „Och joa, des stört mich ned…“ und genoss sein Essen. Und dann ist er wieder gegangen. Oo

Freitag hat mehr Spaß gemacht, Arbeit lief gut und es waren interessante Leute da. Unter anderem der ein TÜV-Mensch, der eine Frau abgeschleppt hatte. Sozusagen 😀 Und an ihrer Fahrweise verzweifelte: „und jetzt einfach runterfahren. Aber gerade bleiben, ja? Einfach gar nicht erst lenken!“ —- „Halt! GERADE sagte ich doch!“ Verzweifelter Blick in meine Richtung. „So, und jetzt ein Stück rechts… okay… halt, gerade… GERADE… Halt!“ gerade noch sprang er zwischen sie und eine Wand. Irgendwann war das Ding da, wo es hingehörte, Dame steigt aus: „Huch… Da war ja was… da wäre ich glatt dagegen gefahren!“ Leidender Blick des gestressten TÜV-Mannes, leise murmelnd: „und das war der dreizehnte Fall heute… Und es ist noch nicht mal mittags…“

😀

Allerdings war ich vor dem Arbeiten Blut abnehmen, danach hatte ich mir eine Wohnung angeschaut und ein sehr schönes Gespräch mit dem vielleicht hoffentlich zukünftigen Vermieter, danach einkaufen, dann kochen, unterhalten… Erst abends um 9 Uhr hatte ich den ersten Moment Ruhe. Den ich da dringendst brauchte. Hatte ziemlich üble Kopfschmerzen, die teilweise blitzartig durchgeschossen kamen, was mir furchtbar peinlich war, denn das traf mich teilweise mitten im Satz und ich konnte kaum weiter sprechen, konnte ab und zu nicht mal die Augen offen lassen… Naja, eine doppelte Dosis Tramal hat es zumindest gemildert, wenn auch nicht beseitigt und ich konnte in Ruhe schlafen gehen…

Wochenende war aber dementsprechend nichts los, eher ein Tief, habe kaum etwas auf die Reihe bekommen. War ein wenig frustrierend, aber ich versuche, zu akzeptieren, dass es nun mal nicht anders ging…