Nachdenklich

Nachdenklich. Das trifft es ganz gut.

Seitdem ich von meiner kleinen Reise wieder hier bin, ist nicht viel passiert. In meiner Wohnung ist immer noch Chaos –  was primär daran liegt, dass die Küche nicht fertig ist, ich dementsprechend nichts einräumen kann, die Kartons im anderen Zimmer stehen, hier noch mehr Chaos ist.

Habe es nicht mal geschafft, vernünftiges Internet zu besorgen, quäle mich gerade ziemlich langsam durch die Seiten. Erinnert mich an früher. Ganz zu schweigen von so nervigen Sachen wie ummelden und ähnlichem…

 

Gesundheitlich ist es gemischt, vom Tumor nichts Neues (haha :D), dafür ziemlich Probleme mit dem Rücken. Termin bei einem Arzt, der schon mal von EDS gehört hat, gibt es aber frühestens Ende Mai, von daher erstmal warten.

 

Der Rest vom Kopf nervt schon eher. Zur Zeit nicht so oft in guter Stimmung. Auch nicht unbedingt in schlechter, eben vor allem nachdenklich, melancholisch. Vermisse die Wärme (ja, ich friere immer noch…). Das Chaos hier nervt mich, mich juckt es in den Händen, ich mag das Zimmer aufräumen, umräumen; ein paar Sachen anders gestalten. Aber es geht nun mal nicht, einmal wegen dem Chaos und auch, weil ich natürlich nicht das Geld habe, um viel zu machen. Nicht schlimm, nur eben… nervig.

Bin viel alleine gerade. Denke viel nach. Arbeite an ein, zwei schlechteren Angewohnheiten von mir und natürlich an ihren Ursachen. (Unter anderem daran, offener  zu sein, mehr Schwäche zuzugeben…) Prinzipiell sinnvoll und läuft gerade recht gut, aber anstrengend ist es dennoch und so reagiere ich auch – zur Zeit überempfindlich, überinterpretierend. Nicht dramatisch. Aber auch das nervt. Viele Erinnerungen tauchen auf, überkreuzen sich. Stellen in Frage – was man ist, was man zu wissen, zu sein glaubt. Wie definiert man sich selbst? Anhand von äußeren Dingen? Von der eigenen Wahrnehmung? Der anderer? Einer Mischung von allem? Mischungen werden braun, grau; und doch sind es oft die Schwarz-weiß-Bilder, die am meisten berühren; die verdeutlichen, was der Kern ist….

 

9 Kommentare zu “Nachdenklich

  1. Franzi sagt:

    Ich habe beim Lesen Gänsehaut bekommen, weil es mir zur Zeit ähnlich geht.
    Ich mag meine „Nachdenk-Phasen“ nicht und bin froh, wenn die ganz schnell wieder weg sind.
    Kopf hoch!

  2. Karl sagt:

    Ich galube Nachdenk-Phasen können nützlich und produktiv sein, wenn man nicht grad in eine Depression abrutscht. Hin und wieder ein bisschen sammeln und sortieren ist nicht schlecht. Natürlich kann das anstrengend und vielleicht auch etwas nervend sein, aber mit etwas Glück ist msich hinterher wieder etwas sicherer darüber, was man so will und anstrebt.

    Ich mag das Bild meiner Psychofrau vom Stein, der mir in den Weg gelegt wurde um mal innzuhalten …

  3. katerwolf sagt:

    es ist grad eine seltsame zeit, stelle ich auch fest…

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