Schande über mich…

… dass ich mich schon wieder viel zu selten melde…

 

Zur Zeit ist in mir viel durcheinander. Teilweise sind da einige private Dinge, die ich, weil andere Personen auch betroffen sind, nicht näher ausführen werde. Aber das erklärt auch nicht wirklich, was gerade bei mir los ist.

 

So richtig weiß ich nicht, was warum wann ist… Meine Stimmung ist allgemein häufig nicht sehr gut, viele Dinge sind anstrengender als sie eigentlich sein sollten. Seit über einer Woche habe ich fast durchgehend Kopfschmerzen, von ‚leicht im Hintergrund‘ bis ‚ohne Schmerzmittel kaum machbar‘. Auch sonst sind ein paar Kleinigkeiten zu merken. Ein kleiner epileptischer Anfall bzw. wohl eher eine Aura war auch da.

Das Problem ist – ich kann nicht sagen, was die Ursache und was die Folge ist. Von ‚ein bisschen Stress‘ bis ‚psychisch bedingt‘ bis ‚vom Wetter kommend‘ bis ‚erste Anzeichen für ein Rezidiv‘ ist so ziemlich alles drin. Wie bei jedem anderen Menschen auch. Mit dem Unterschied, dass ich aus vermutlich verständlichen Gründen wesentlich schneller … beunruhigt bin…

 

Letztendlich bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten und zu hoffen, dass sich das bald erledigt. Ein Termin für die MRT-Kontrolle steht eh schon an (Mitte/ Ende Juni) und auch sonst versuche ich einfach, das Beste aus der Situation zu machen – nicht zu viel von mir zu verlangen, möglichst entspannen, keine Panik zu schieben.

 

Nun ja…

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Wieder internetfähig… ^^

Endlich!

 

Nach einigem Hin und Her existiert seit gestern wieder ein fähiges Internet… Typisch Junkie, ich habe es einfach tierisch vermisst… Und mich sehr oft aufgeregt, wenn ich eine halbe Ewigkeit auf eine Seite warten musste…

Ihr werdet also vermutlich in Zukunft wieder häufiger mit Blogeinträgen genervt. Habe eh einiges zu erzählen – vom Filmprojekt beispielsweise, das jetzt gerade läuft. Will heißen, ich werde in dieser Sekunde gefilmt ^^ Etwas irritierend ab und an, aber man gewöhnt sich ja an alles…

 

Auch sonst läuft es langsam besser. Die Wohnung ist so gut wie fertig, seit ein paar Tagen habe ich auch endlich eine funktionierende Waschmaschine. Fast alles ist fertig eingerichtet und mir fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Und ich muss sagen, ich fühle mich hier so richtig wohl. Soweit ich die WG mochte, ich muss sagen, es war definitiv die richtige Entscheidung, die Wohnung zu nehmen…

 

Alles andere später – erstmal entspannen und all die Blogs durchlesen, die ich in letzter Zeit so arg vernachlässigt hatte… Eure Kommentare schaue ich mir später in aller Ruhe durch!

Es wird…

Die Wohnung macht sich, langsam, aber dafür immer besser…

 

Heute ist endlich die Waschmaschine montiert! Hach, das freut mich wirklich, jetzt kann ich endlich wieder vernünftig waschen, ohne ständig jemanden bitten zu müssen, das machen zu lassen..

Auch habe ich inzwischen ein passendes Sofa gefunden und recht günstig gekauft, dazu ein Sessel, der zur bequemeren Schreibtischstuhlvariante umbenannt wurde ^^

Internet habe ich vermutlich ab dem Wochenende. Endlich. Ich bin deutlich auf Entzug…

 

Eigentlich fehlen inzwischen nur noch: ein Fernseher, ein Spiegelschrank für das Bad und evtl noch ein kleiner Schrank dazu. Und mehr Steckdosen. 😉

Alles also machbar. Zumindest im nächsten Monat oder so, je nach Stimmung meines Kontos.. ;D

Einsam.

Manche Tage sind einsam. Machen einsam.

 

Geister laufen einem über den Weg. Erinnerungen. An Freundschaften, die nicht gehalten haben. Beziehungen, die andere Wege gegangen sind.

Ich lasse nicht wirklich viele Leute richtig nahe an mich. Es fällt mir immer schwer, Schwäche zu zeigen. Aber wenn, dann bin ich dementsprechend empfindlich – und auch nicht gerade einfach.

 

Freundschaften, die man so gerne wieder hätte. Eine, bei der ich mir heute noch die Schuld gebe und es ist viele Jahre her. Eine, bei der keine Schuld existiert, die einfach nur geht. Eine, die ich gerne hätte, aber wohl die andere Person nicht.

 

Einer dieser Tage, in denen die Geister einen nicht los lassen. Immer wieder vorbei gehen. Fragen stellen, stellen lassen.

 

In denen ich viel dafür gäbe, wäre jetzt jemand hier, jemand, der schon nahe bei mir ist, und mich in den Arm nehmen und mir eine zeitlang erlauben würde, mich fallen zu lassen. Fühlen zu lassen.

 

Einfach mal Kopf und Verstand schweigen lassen.

 

 

Der Wartezeit-Versuch

Wie ihr wisst, bin ich ja ein Fan von der Organspende.  Allgemein wird das Thema totgeschwiegen (haha…), wie andere tabuisierte Themen in diesen Bereichen. Dabei vergessen wir im Alltag oft, dass das nicht nur Daten sind, sondern Menschen, die unter ihrer Situation leiden. Teilweise, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Teilweise aber auch dann, wenn sich etwas machen ließe. Wenn wir nicht immer schweigen würden…

Es gibt genug Daten, die zeigen, dass viele durchaus bereit wären, ihre Organe zu spenden, aber einfach keinen Ausweis haben. Andere wollen sich nicht mit diesen Themen beschäftigen. Und genau damit verschlimmern wir indirekt die Situation.  Denken, wir würden den Tod verweigern, doch der gewinnt nun mal immer…

Aber was ist, wenn wir nicht über die Theorie diskutieren, sondern selbst betroffen sind? Wenn wir Leute kennen, Leute sehen, die darunter leiden? Meist findet das nicht im Alltag statt. Was, wenn doch?

Hier ein äußerst beeindruckendes Video, ein Schicksal in einer Minute…:

Der Wartezeit-Versuch

Was meint ihr dazu?  Was habt ihr gedacht, gefühlt, als ihr das Video gesehen habt? Mich würde interessieren, wie es euch dabei ging…