Basti

Basti ist fort.

Mir fallen die Worte nicht. Sprachlos.

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500 Artikel

500 Artikel sind jetzt hier in meinem Blog. Ganz unterschiedliche, manche eher über Fakten, andere über Erlebnisse und manche wiederum primär über Gefühle. Auch die Themen wechseln – anhand der Umstände, gehen die meisten über den Bereich Tumor, doch sicher nicht nur.

In letzter Zeit schreibe ich nicht mehr so viel, mir fehlen ein bisschen die Ideen bzw. ich weiß eigentlich gar nicht so recht, was euch eigentlich interessiert…

 

Deshalb hier: was hat euch bis jetzt gefallen, was weniger? Kritik ist durchaus erwünscht! Was hättet ihr gerne anders, was fehlt euch, was würdet ihr missen?

Links aktualisiert

Was ich mir eigentlich schon ewig vorgenommen hatte. Aber endlich auch mal gemacht….

  • Ein Blog hat mich besonders berührt: Der Traurige schreibt von seinem kleinen Sohn, der das sogenannte Opsoclonus-Myoclonus-Syndrom hat, eine Tumorart (Neuroblastom) in Kombi mit einer Gegenreaktion des Körpers, der sich damit selbst angreift.
    Bei Kindern finde ich es immer am Schlimmsten….
  • Katerwolf im Alltag

Und einige Blogs über das Thema „Dissoziative Persönlichkeitsstörung“. Darüber bin ich vor einigen Jahren das erste Mal gestolpert (2004? ungefähr?) und hatte angefangen, mich ein wenig damit zu beschäftigen. Ein paar Bücher gelesen, im Internet umgeschaut. Tatsächlich ging das soweit, dass ich, damals noch in dem wunderbaren Optimismus der Jugend, dachte, ich könne Psychologie studieren und mich dann darauf spezialisieren, entweder als Psychotherapeutin oder in der Forschung der Biopsychologie. Daraus wurde ja nichts. Inzwischen gibt es schon deutlich mehr Informationsmöglichkeiten über das Thema als früher und meiner Meinung nach ist es wichtig, sich damit und der Ursachen auseinander zu setzen. Nicht ignorieren, dass es solche Dinge gibt, nicht wegschieben. Denn – wer weiß, ob man nicht schon seit Jahren jemanden kennt und es nur nicht bemerkt hat? Also, letzter Satz war allgemein auf psychische Probleme bezogen. DIS ist meiner Laienmeinung nach eine der krassesten Reaktionen der Menschheit, einerseits zeigt es die wahren Abgründe der Täter, andererseits aber auch die Leistung derjenigen, die diese Gewalteinwirkungen überlebt haben. Denn grob verallgemeinert hat das DIS immer eine Ursache: das mehrfache Erleben (für das Kind) lebensbedrohlicher (erscheinender) Gewalteinwirkung, in den meisten Fällen sexueller, teilweise ritualisierter Missbrauch im frühen Alter (meist bis ca. 5 Jahre).

Dissoziation ist für jeden Menschen etwas natürliches: jeder von uns hat Situationen, die so alltäglich geworden sind, dass man sich kaum mehr daran erinnern kann – wer weiß schon, wie genau das Teller abspülen vorhin war oder worüber beim duschen nachgedacht wurde? Diese an sich natürliche Reaktion nutzt das Unterbewusstsein in einem Moment, aus dem keinerlei andere Fluchtmöglichkeit mehr besteht – es spaltet sich; entweder komplett oder ein kleiner Teil spaltet sich ab. Hat das funktioniert und tritt wieder eine ähnliche Situation ein, erfolgt dieselbe Reaktion wieder. Und so entstehen teilweise komplett neue Persönlichkeiten in demselben Körper, teilweise Aspekte, Fragmente.

Es ist ein ziemlich heftiges Thema – aber eines, das existiert, bis heute, jeden Tag. Leider. In unserer ach so modernen und aufgeklärten Gesellschaft, in der es leider immer noch zu viele Ärzte und Therapeuten gibt, die behaupten, sowas gäbe es gar nicht. Wie es auch immer noch zu viele Leute gibt, die das Thema sexueller Gewalt an Kindern ignorieren; die immer noch glauben, dass sowas eine ganz seltene Ausnahme wäre, dass sowas doch nur früher öfter gegeben hätte. Das stimmt schlichtweg nicht. Aber man kann ja viel leichter leben, wenn man sich nicht mit sowas beschäftigt, nicht?……

Wer den Mut hat, sich damit auseinander zu setzen, hier sind Blogs über das Thema DIS:

Es gibt auch noch weitere Blogs und Seiten über dieses Thema, wer sich dafür interessiert, am besten nach dem Fachausdruck suchen oder auch nach Michaela Huber – das ist eine Psychotherapeutin, die bezüglich des Themas international wie national unglaublich viel bewirkt hat und dabei immer im Alltag stehen geblieben ist. Eine Person, die ich ein wenig bewundere, sie hat es geschafft und wirklich Dinge im Leben zum Positiven geändert hat, sie kämpft für die Betroffenen und setzt sich mit Themen auseinander, die die meisten Leute verleugnen oder nicht wahrnehmen wollen. Das muss man erstmal schaffen…

The Battle We Didn’t Choose

 

 

The Battle We Didn't Choose

Eine Geschichte, erzählt vom Mann einer vom Brustkrebs Betroffenen. Er hat sie begleitet, vom Anfang bis zum Ende, und dabei die Sekunden gefangen, die sie bewegten.

Bilder sagen mehr als Worte, ein häufig verwendetes Zitat. Hier stimmt es. Aber auch seine Geschichten erzählen mehr als das Geschehene.

Nur als Vorwarnung: es ist wirklich eine Seite, die sehr schnell das Herz bewegt… Wenn du gerade in einer labilen Situation bist, dann vielleicht eher nicht rein schauen, ich weiß nicht, ob das dann gut tut oder nicht…

Hier ist die Seite zu finden… Und auch auf Facebook zu finden…

Selbsthilfegruppe

Wenn wir schon dabei sind…

Ich bin dabei, eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige im Bereich Hirntumoren und -metastasen zu öffnen.

Eigentlich schon länger, leider sind immer wieder Dinge dazwischen gekommen, organisatorische oder private. Jetzt wird es aber definitiv durchgezogen! Der erste Termin ist ausgemacht, der Raum festgelegt. In den nächsten Tagen werden einige Prospekte ausgehängt. Außerdem wird hoffentlich irgendwann der dafür gemachte Blog bekannt.

Ich bin ja so gespannt, wie das wird… Bin ja nicht gerade gut in organisatorischen Dingen – mal ganz davon abgesehen, dass ich zu den Leuten gehöre, die, gelinde gesagt, etwas eigenartig sind. Keine Ahnung, wie viele Leute kommen werden, mit welchen Interessen, Wünschen…

Und so schaut der Zettel aus, den ich aushängen werde…:

Um ehrlich zu sein, ich habe schon ein wenig Panik vor diesem ersten Tag. Bin nicht gut darin, vor Leuten zu reden, mal ganz davon abgesehen, dass ich mich nicht so gut vorbereiten kann, wenn ich nicht weiß, wie viele Leute kommen, welchen Alters, was für Wünsche…

Mal ganz abgesehen davon – sollte es wirklich klappen, wird es sicher auch Zeiten geben, die schwer sind. Denn mir ist bewusst, dass ich mich dementsprechend oft mit schwierigen Themen auseinander setzen muss. Leute kennen lernen, Schicksale kennen lernen. Ich weiß nicht, ob ich für sowas geschaffen bin. Nur: wenn ich es nicht mache, wer dann? Irgendjemand muss ja mal damit anfangen…

Ich denke, mir hätte es geholfen, wenn ich damals jemanden gehabt hätte, der mir von seinen Erfahrungen hätte erzählen können, persönlich. Wenn man sich bei Leuten ausheulen kann, die wissen, was man meint; und bei denen man nicht automatisch überlegt, ob man ihnen das und das erzählen darf, ob sie sich sonst zu viele Sorgen machen etc etc…

Nun, wir werden sehen. Ich denke, einen Versuch ist es wert!

Linkliste aktualisiert

Ein paar neue Blogs hab ich verlinkt, in verschiedenen Themenbereichen:

Das Blog von Echium, eine tolle Frau, die sich vom HUGO, ihrem Glioblastom, nicht den Mut nehmen lässt und weiter studiert. Respekt!

Aus dem eher normalen Leben (oder zumindest erst als normal erscheinendem Leben) berichtet Frl. Krise. Genial schreibt sie über ihre Klasse, Probleme und lustige Erlebnisse in multikulturellen Unterrichtsstunden.

Genauso genial wird hier geschrieben.  Wenn ihr je wissen wollt, wie sich Frauen wirklich fühlen, müsst ihr hier nachlesen – die Aufklärung schlechthin, wie PMS sich wirklich anfühlt!

Und als letztes Moto1203, der im Moment das Glück hat, warmes Wetter und sein Motorrad zu genießen (naja, und nebenbei jede Menge Anstrengung, Stress und Chaos) und es geschafft hat, seine Leidenschaft zu leben.