Der Wartezeit-Versuch

Wie ihr wisst, bin ich ja ein Fan von der Organspende.  Allgemein wird das Thema totgeschwiegen (haha…), wie andere tabuisierte Themen in diesen Bereichen. Dabei vergessen wir im Alltag oft, dass das nicht nur Daten sind, sondern Menschen, die unter ihrer Situation leiden. Teilweise, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Teilweise aber auch dann, wenn sich etwas machen ließe. Wenn wir nicht immer schweigen würden…

Es gibt genug Daten, die zeigen, dass viele durchaus bereit wären, ihre Organe zu spenden, aber einfach keinen Ausweis haben. Andere wollen sich nicht mit diesen Themen beschäftigen. Und genau damit verschlimmern wir indirekt die Situation.  Denken, wir würden den Tod verweigern, doch der gewinnt nun mal immer…

Aber was ist, wenn wir nicht über die Theorie diskutieren, sondern selbst betroffen sind? Wenn wir Leute kennen, Leute sehen, die darunter leiden? Meist findet das nicht im Alltag statt. Was, wenn doch?

Hier ein äußerst beeindruckendes Video, ein Schicksal in einer Minute…:

Der Wartezeit-Versuch

Was meint ihr dazu?  Was habt ihr gedacht, gefühlt, als ihr das Video gesehen habt? Mich würde interessieren, wie es euch dabei ging…