Gabapentin – wie es gerade läuft

Inzwischen habe ich mich sehr gut daran gewöhnt, auch in Kombination mit Keppra. Inzwischen wurde wohl auch mein Schmerzgedächtnis, also die Chronifizierung aufgrund der lang anhaltenden durchgehenden Schmerzreizen ausgeschaltet.

Deswegen wurde mir dazu geraten, das Gabapentin ein wenig zu verringern, in der Hoffnung, die optimale Dosierung zu finden.

Habe also erst von den täglichen 2400mg auf 2200mg reduziert, da habe ich gar keinen Unterschied gemerkt. Jetzt auf 2000mg und entgegen meiner Erwartungen zeigt sich das jetzt deutlich. Schlafe weniger und vor allem kaum noch durchgehend (begleitet von durchaus phantasievollen Träumen ^^) und merke auch deutlich öfter, wenn Kopf oder Rücken sich meldet.

 

Werde jetzt noch ein, zwei Wochen versuchen und wenn es sich bis dahin nicht geändert hat, wieder auf 2200mg erhöhen.

 

Und derweil genieße ich (im Gegensatz zu den meisten anderen in meiner Umgebung :D) meine Hibbeligkeit, die hab ich nämlich echt vermisst…

Keppra/ Levetiracetam

Das neue Antiepileptikum, das ich vorsichtshalber verschrieben bekommen habe. Morgens und abends jeweils eine Tab, 500mg. Also wohl eine recht normale / niedrige Dosis.

 

Ich muss zugeben, die ersten ein, zwei Tage haben mir richtig gefallen 😀

Bin nämlich total bekifft durch die Gegend geschwankt, müde und ruhig, aber die Hälfte der Zeit auch vergnügt grinsend… ^^

 

Allerdings auch ab und an etwas verwirrend, habe es das erste Mal erlebt, gleichzeitig aggressiv und gut gelaunt zu sein… Inzwischen habe ich kaum noch Nebenwirkungen, nur relativ schnelle Phasen von Stimmungswechsel.

Finde auch lustig, was unter anderem unter den häufigen Nebenwirkungen steht: Ruhelosigkeit, Instabilität/Stimmungsschwankungen, Feindseligkeit, Aggression, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Verhaltensstörungen, Amnesie…

Und dann unter „Nicht bekannt“: abnormes Verhalten, Wut, Angst, Verwirrtheit, Suizid.

 

Also, falls ich mich länger nicht mehr melde…. ;D