Wenn atmen weh tut…

was dann?

Zur Zeit ist es immer häufiger so, dass die kleinen Knorpel in Streik treten – sie bleiben sitzen, obwohl sie eigentlich mitgehen sollten und das kann problematisch werden.

 

Das erste Mal, dass ich da Probleme bekam, war vor knapp 7 Jahren, als ich auf einem Festival in den Druck der Menge geriet, als ein paar Idioten meinten, einen abgesprochenen Pogo zu veranstalten. Damals klappte die rechte Seite einfach ein paar Zentimeter nach innen. Etwas ungewohnt, und die Lunge muss sich auch erst daran gewöhnen, aber es ging und in den Jahren glitten sie auch ein wenig zurück. Man sieht zwar immer noch, dass es nicht mehr gleichmäßig ist, aber es ist nicht mehr so schlimm…

 

Das zweite Mal ging mir eine der 10ten Wirbel flöten. Ganz eklig, alles entzündete sich und drückte auf einen Nerven. Ein genialer Orthopäde (der inzwischen leider in Rente ist), schaffte es, mir den Rippen wieder einzurenken (und gleichzeitig 5 oder 6 Wirbel, ich hätte ihn umknuddeln können, so dankbar war ich ^^).

 

Dieselbe Rippe meldet inzwischen immer häufiger Schmerzen durch, aber nicht durch ausrenken, sondern weil sich der Bereich am ehesten entzündet, der Wirbel ist nämlich fast durchgehend schief.

 

Jetzt kommt das neueste Kapitel: die Knorpel, die am Brustbein anschließen. Ich weiß nicht mal, ob sie „richtig“ ausgerenkt sind, vermutlich aber nicht. Eher leicht subluxiert oder einfach nur von den kleinen Bewegungen überreizt und dementsprechend entzündet.

 

Nur – was macht man da? Hat da zufällig jemand Erfahrung?  Bezweifle irgendwie, dass man da irgendwas machen kann. Also ignorieren, wie so vieles. Es nervt.

 

 

Quelle: http://www.medizinfo.de/orthopaedie/images/brustkorb.jpg
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